Der Verlust der weiblichen Brust in Zusammenhang mit Krebserkrankungen oder chronischen Entzündungen, ist für jede Frau in jedem Alter nur schwer zu ertragen. Handelt es sich um eine Krebserkrankung kommt zur Trauer über eine lebensbedrohliche Situation, das Gefühl der Unvollständigkeit nach einer Brustentfernung. Während anfangs die Auseinandersetzung mit der Krebserkrankung und den u. U. notwendigen, belastenden und zeitraubenden Therapien den Blick auf den eigenen Körper verstellt, so ist doch nach 1 bis 2 Jahren, spätestens nach überstandenen Therapie, das Aussehen der Frau wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Ob nun eine vollständige Brustentfernung (Ablatio mammae/Mastektomie) durchgeführt wurde oder eine so genannte brusterhaltende Therapie (BET) oft bestehen erhebliche Fehlformen oder ein deutliches Missverhältnis beider Brüste zueinander. Die plastisch rekonstruktive Chirurgie, die auch in einigen der neu gegründeten Brustzentren schon durch spezielle Ärzte vertreten ist, |
hat in den letzten Jahren aufgrund des ästhetisch formenden Ansatzes, zahlreiche Möglichkeiten entwickelt, um eine Brust aus körpereigenem Gewebe oder aus körperfremden Ersatzmaterial wiederaufzubauen. Natürlich wird niemals die originale Brust in ihrer Form und Funktion komplett wiederherzustellen sein. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es gelungen ist, Brustwiederherstellungen vorzunehmen, die den betroffenen Frauen wieder mehr Sicherheit, Selbstwert- und Körpergefühl verschaffen. Die Möglichkeiten der Brustrekonstruktionen/ Brustwiederherstellungen kann in 3 mögliche Kategorien unterteilt werden.
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